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25 Jahre eckpunkt – Ein Abend, den wir gar nicht so leicht in Worte fassen können

Was passiert, wenn Fachwissen, Leidenschaft und Austausch aufeinandertreffen?
Dann wird ein Jubiläum mehr als ein Rückblick. 25 Jahre eckpunkt, gefeiert mit starken Impulsen, offenen Gesprächen und der spürbaren Freude an dem, was wir alle tun.

 

Wir beginnen von vorn

16 Uhr: Alte Bekannte begrüßen sich herzlich, neue Gesichter kommen neugierig dazu. Unser Jubiläum kann beginnen. Die Treppen führen direkt in unsere Galerie. Plakate von Projekten wie Pendix, dem Ersthelferprojekt, der AG Theuma, Vioneers, TOM von M.O.P, Dr. Clever von Simba n³ und Simba zeigen, welche Themen uns in den letzten Jahren bewegt haben. Stehenbleiben, Reden – genau das wollten wir erreichen: ein Abend, der mehr ist als eine Feier, ein Abend des Austauschs.

Los geht’s

Nach kurzen Begrüßungsworten übergibt Annett das Wort an Konstanze Hartmann. „Wir leben in bitteren Zeiten“, sagt sie – und setzt damit den Rahmen für die folgenden Impulsvorträge.

 

 

Michael Brhel greift das auf und zeichnet ein klares Bild der gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Sein Appell:

Um die aktuelle Krise zu bewältigen, braucht es mehr Sachlichkeit und Vernunft, weniger ideologische Träumereien.

Nur so kann ein echter wirtschaftlicher Aufschwung gelingen. Ein Impuls, der den Finger in die Wunde legt – realistisch, kritisch, aber auch inspirierend, weil er die großen Fragen stellt: Wie wollen wir unsere Wirtschaft künftig gestalten? Welche Bedingungen brauchen wir dafür?

Dr. Andrea Ferber setzt einen ganz anderen Akzent. Mit deutlichen Worten stellt sie sich gegen das Bild der „bitteren Zeiten“ und fesselt damit sofort die Aufmerksamkeit des Publikums. Anschaulich zeigt sie, warum Unternehmen heute historisch erstmals stark von mentaler Leistungskraft abhängen. Warum Disziplin („Ich habe keine Lust, und ich mache es trotzdem“) ein entscheidender Erfolgsfaktor ist. Und warum Improvisationstalent oder das „Missmatchen“ auf Führungsebene genauso wichtig sind wie jede Strategie.

Sie macht deutlich:

Es sind weniger existentielle, sondern vor allem Bewusstseinsprobleme, die uns herausfordern.

Angst hilft dabei nicht – sie untergräbt Gesundheit und Konzentration. Stattdessen gehe es darum, Haltung zu zeigen, Routinen zu entwickeln und Chancen in der Krise zu erkennen. Oder, wie sie es zusammenfasst: „Man muss die Krise nutzen“. Ein Vortrag, der bewegt und Spuren hinterlässt.

Und was hat das alles mit eckpunkt zu tun? Konstanze Hartmann findet dafür ein schönes Bild: Sie spricht vom „Brücken bauen“ – und sieht eckpunkt genau hier als Brückenbauer.

Als Experten, Inhalte zu kommunizieren, Probleme zu identifizieren und Lösungen sichtbar zu machen.

…weil wir die tollsten Kunden haben (oder besser: Partnerschaften)

Besonders berührt haben uns die lieben Worte unserer Kunden und Partner. Ein herzliches Dankeschön an alle, die ihre Wertschätzung so offen ausgesprochen haben, besonders an Herrn Wendler (M.O.P), der uns liebevoll als seine „externe Marketingabteilung“ vorgestellt hat. Hier zeigt sich, wie stark Zusammenarbeit wachsen und wirken kann. Aus Kunden werden Partner, aus Projekten langfristige Beziehungen.

„Nicht nur hübsch machen.“

In der Diskussionsrunde wird deutlich, was eckpunkt seit 25 Jahren prägt. Annett Wohlfarth-Behnecke und Pascal Weidenmüller machen klar: Bei uns steht immer die Analyse am Anfang – nur wenn ein Problem treffsicher beschrieben ist, lässt sich eine wirklich gute Lösung entwickeln. Ebenso wichtig ist die Herleitung: Gestaltung allein reicht nicht, sie muss Substanz haben und dauerhaft tragfähig sein. Und schließlich die Leidenschaft oder, wie Annett es formuliert:

„Wir leben und lieben, was wir tun und haben niemals Motivationsprobleme.“

Ein Abend voller Begegnungen

Nach den Vorträgen ist der Abend noch lang nicht vorbei. Zwischen den Plakaten, auf den Treppen oder bei einem Glas Wein entstehen Gespräche, neue Kontakte und spontane Ideen. Es wird gelacht, erzählt und zugehört – genau das, was wir uns gewünscht haben: ein Abend, der verbindet und inspiriert.

Danke

Zum Jubiläum haben wir auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Unterstützung für den Ambulanten Hospiz- und Beratungsdienst „Nächstenliebe“ e. V. gebeten. Dass dabei so viele Spenden zusammengekommen sind, hat uns tief berührt. Wir sind sehr dankbar – gemeinsam mit dem Verein – für diese Großzügigkeit und Wertschätzung.

Unser Fazit

Wir haben gefeiert, diskutiert, gelacht, gut gegessen und vor allem nach vorn geschaut. Mit spannenden Impulsen, viel Wertschätzung und jeder Menge guter Gespräche bleibt uns nur zu sagen: Weiter geht’s — mit Neugier, Disziplin und einer ordentlichen Portion Freude am Tun.